Konzert - SUBROTO TRINITY A tribute to Sitar Maestro Prof. Subroto Roy Chowdhury
Die dargebotene Musik war anfangs entspannend. Jedoch war eine in Englisch gehaltene sehr lange Vorrede, die wohl eine Lobeshymne auf die Künstler enthielt, für die Erwartung an ein Konzert, unpassend. Wie eine Vorlesung auf einer Uni. Ich wollte Musikalisches !
Die kurze Einleitung mit Musik ließ dann Angenehmes erwarten.
War anfangs auch so, dann jedoch spielten die Spieler (alle mit dem gleichen Instrument) nur noch sich selber ihre erfundenen Melodien gegenseitig zu. Ein Kontakt zum Publikum fehlte ganz. Das lag auch daran, dass um die 90 Minuten ohne jede Pause durchgespielt wurde. Die Melodien weiderholten sich öfter, das Konzert bestand auf immer dem gleichen Spiel sowie aus ständigem Lächeln der Speiler untereinander auf der Bühne. So als wollten sie unbedingt vermitteön, wie toll doch all seien.
Vom Gesamteindruck kam es bei mir so an, als wollten ein paar Männer sich einfach nur selber feiern lassen.
Mehr als eine Stunde habe ich das nicht ausgehalten. Es wurde keine Minute für die Reaktion des Publikums eingelassen, warum wohl?
Das führte dazu, dass mmer wieder ein, zwei Personen "mtittendrin" das Konzert verließen. Sie hatten keine andere Wahl, denn ein Appllaus oder eine Ablehnung während des Konzerts wurde vonseiten der Spieler total unterbunden, indem sie keine Minute Zwischenzeit für das Publikum einräumten.
Im Vorraum wurden kostenlos Bücher, die teuer in der Herstellung waren, weil fest gebunden, und in ausschließlichem Englisch, verteilt. Das erweckte den Eindruck großer Freizügigkeit. Die Enttäuschung jedeoch kam im Konzert dann direkt.
Eigentlich halte ich es für unhöflich, mitten in einem Musikstück den Konzertsaal zu verlassen, aber hier gabe es keine andere Wahl, da das ganze Konzert nur aus "einem" Stück bestand!
Ich möchte in einem Konzert nie mehr in eine solche Zwangslage geraten!